Weintrauben

So wird die Traube zum Wein

Wein ist ein beliebtes Getränk weltweit. Doch wie wird Wein eigentlich hergestellt?

Die Geschichte der Traube

Bereits in der Antike wurde die Traube von den Römern angebaut und zu Wein verarbeitet. Die ersten Reben wurden jedoch vermutlich in Persien oder im heutigen Iran angebaut. Im Laufe der Zeit verbreitete sich die Kultivierung der Traube jedoch auch nach Europa, wo sie besonders in Italien und Frankreich beliebt war. In Deutschland wurde die Traube erst im 16. Jahrhundert angebaut, wobei Riesling und Spätburgunder die bekanntesten Sorten sind.

Heutzutage ist die Traube eine der meist angebauten Obstsorte weltweit und wird sowohl frisch als auch zu Wein, Saft oder Essig verarbeitet. Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich in ihrer Größe, Farbe und Form. Die bekanntesten Traubensorten sind Chardonnay, Merlot, Pinot Noir und Sauvignon Blanc.

Wann ist die Traube reif?

Die Weinlese ist eine heikle Angelegenheit. Denn die Trauben müssen zum richtigen Zeitpunkt geerntet werden, damit aus ihnen später ein guter Wein wird. Doch wann ist die Traube reif? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn es kommt auf verschiedene Faktoren an. Zuerst einmal ist natürlich die Sorte entscheidend, aber auch der Standort und das Klima. Die Reifezeit beginnt größtenteils im August oder September und endet im Oktober oder November. In dieser Zeit muss der Winzer genau beobachten, wie sich die Trauben entwickeln und entscheiden, wann die Zeit für die Weinlese gekommen ist.

Wie wird aus der Traube Wein?

Nachdem die Trauben gepflückt wurden, werden sie zunächst einmal gewaschen und anschließend in einem Gärbehälter vergoren. Dabei wandeln sich die Zucker in Alkohol um. Die Trauben werden dabei regelmäßig mit einem Holzstab umgerührt, damit sich keine Schimmelbildung an der Oberfläche bilden kann.

Nach etwa zwei Wochen ist der Gärprozess abgeschlossen und der Wein kann abgefüllt werden. Zuvor wird er jedoch noch filtriert, damit keine Sedimente im Weinflaschen landen. Abgefüllt wird der Wein entweder in Bordeaux- oder Burgunderflaschen.

Der Wein reift anschließend in einem Keller, wo er bis zu seiner Verkostung lagern kann.

Die Kelterung – eine Kunst für sich

Der nächste Schritt in der Herstellung von Wein ist die Kelterung. Dieser Prozess beinhaltet das Auspressen der Trauben, um den Saft herauszuholen. Der Saft wird dann in Fässern oder Tanks gelagert und vergoren, was zu Wein führt.

Die Kelterung ist ein entscheidender Schritt in der Weinherstellung, da sie bestimmt, wie viel Most (oder Traubensaft) aus den Trauben gewonnen wird. Wenn zu viel Most aus den Trauben gepresst wird, kann dies zu einem weichen und flachen Wein führen. Wenn jedoch zu wenig Most aus den Trauben gepresst wird, kann dies zu einem harten und astringenten Wein führen.

Es gibt verschiedene Arten der Kelterung, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Die am häufigsten verwendeten Methoden der Kelterung sind die pneumatische Kelterung und die hydraulische Kelterung.

Die pneumatische Kelterung ist die schnellste und effizienteste Methode der Kelterung. Diese Methode verwendet Druckluft, um den Saft aus den Trauben zu pressen.

Die hydraulische Kelterung ist langsamer als die pneumatische Kelterung, aber sie ist auch sehr effektiv. Diese Methode verwendet Wasserdruck, um den Saft aus den Trauben zu pressen.

Der Weinberg – Die Grundlage für guten Wein

Der Weinberg ist die Grundlage für guten Wein. Er ist der Ort, an dem die Trauben wachsen und heranreifen. Die Qualität des Weins hängt maßgeblich von den Bedingungen im Weinberg ab.

Das Klima ist ein wesentlicher Faktor, der die Qualität des Weins beeinflusst. Es sollte nicht zu heiß und nicht zu kalt sein. Ideal ist ein temperiertes Klima mit genügend Sonnenschein und Regen.

Die Böden im Weinberg sollten gut durchlässig sein, damit das Wasser gut abfließen kann. Sie sollten auch nährstoffreich sein, damit die Trauben gut gedeihen können.

Die Reben sollten in einem guten Abstand zueinander stehen, damit sie genügend Luft und Licht bekommen. Die Ranken der Rebe sollten regelmäßig entfernt werden, damit sie sich nicht verheddern und ihre Qualität leidet.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Traube zum Wein wird, weil sie durch ihren hohen Zuckergehalt und ihre Vielfalt an Aromen besonders dafür geeignet ist. Diese Eigenschaften machen sie zu einem idealen Ausgangsprodukt für den Weinbau. Die Trauben werden geerntet, gepresst und anschließend vergoren. Durch diesen Prozess entsteht der Wein, den wir alle so gerne trinken.